«Engagement mit Verantwortung – Acht Jahre im Stiftungsrat des Lukashauses»
Das Lukashaus in Grabs zählt seit vielen Jahren zu den bedeutenden sozialen Institutionen der Region. Menschen mit Unterstützungsbedarf finden dort nicht nur Betreuung und Begleitung, sondern auch ein Umfeld, das von Würde, Menschlichkeit und echter Wertschätzung geprägt ist. Über acht Jahre hinweg durfte ich diese Entwicklung als Mitglied des Stiftungsrates begleiten.
Die Zusammenarbeit innerhalb des Stiftungsrates war während dieser Zeit ausgesprochen vertrauensvoll und professionell. Besonders hervorheben möchte Dr. Marco Felder dabei Barbara Dürr, Präsidentin des Stiftungsrates und ehemalige Kantonsratspräsidentin des Kantons St. Gallen. Sie hat den Stiftungsrat sowohl menschlich als auch fachlich mit grosser Umsicht, Klarheit und Integrität geführt. Ebenso war die Zusammenarbeit mit den übrigen Mitgliedern des Stiftungsrates sowie der Geschäftsleitung jederzeit konstruktiv, verantwortungsbewusst und von gegenseitigem Respekt geprägt.
Mit besonderem Stolz blickt Dr. Marco Felder auf verschiedene Entwicklungen zurück, die während dieser Jahre umgesetzt werden konnten. Dazu zählen unter anderem die Gründung der Stiftung LandschaftsSINNfonie, der Neubau sowie die Renovation bestehender Gebäude oder die Renovation und der Neubetrieb des öffentlich zugänglichen Schwimmbads. Diese Projekte haben wesentlich dazu beigetragen, die Betreuung, Lebensqualität und Selbstautonomie vieler Bewohnerinnen und Bewohner weiter zu verbessern. Gleichzeitig konnte sich das Lukashaus auch als verantwortungsvolle und attraktive Arbeitgeberin weiterentwickeln.
Die Tätigkeit im Stiftungsrat öffentlicher und sozialer Institutionen bedeutet Verantwortung gegenüber den Menschen, die einer solchen Institution ihr Vertrauen schenken. Die vielen Begegnungen mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Mitarbeitenden sowie Angehörigen haben bei Dr. Marco Felder einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Nachfolgend der Beitrag von Barbara Dürr anlässlich des Ausscheidens von Dr. Marco Felder aus dem Stiftungsrat des Lukashauses. Für die ausgesprochen wertschätzenden Worte und die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit dankt ihr Dr. Marco Felder, und auch der gesamten Lukashaus-Familie herzlich.
Marco Felder verlässt Stiftungsrat
Lieber Marco, dein Lebenslauf oder wohl eher Curriculum Vitae, den du uns als Stiftungsrat anfangs 2018 eingereicht hast, hat uns erst mal sprachlos gemacht.
Neben drei Masterabschlüssen an verschiedenen Universitäten – inklusive Doktortitel – konntest du bereits mit Mitte 40 einen bestens gepackten beruflichen Rucksack mit Erfahrungen im Steuer- und Wirtschaftsrecht auf nationaler und internationaler Ebene vorweisen. Universitäten dürfen auf dich als Referenten zählen, dies neben deiner eigentlichen Tätigkeit als Geschäftsführer einer Trust Company. So alles aus deinem umfangreichen Lebenslauf haben wir wohl nicht ganz verstanden. Dass du als Privatpilot mit dem Helikopter an die verschiedenen Termine fliegen kannst, hat uns aber schon sehr beeindruckt.
So richtig positiv überrascht waren wir allerdings, als wir dich persönlich kennenlernen durften. Wir trafen auf einen Menschen, der sich für das Lukashaus, seine Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen ernsthaft interessiert. Dank deiner offenen, zugänglichen, sympathischen Art hast du dich schnell in die Aufgaben als Stiftungsrat eingelebt. Gerne erinnere ich mich an gemeinsame Jubilarenabende, an denen wir zusammen mit den Jubilaren und ihren persönlichen Bezugspersonen gelacht und gefeiert haben. Wenn immer möglich, hast du am Sommernachtsfest und weiteren Anlässen teilgenommen, zusammen mit deiner Partnerin und später auch in Begleitung eures kleinen Sohnes.
Als Stiftungsrat durften wir von deinem enormen Fachwissen profitieren. Du warst unsere Kontaktperson ins Fürstentum Liechtenstein und hast uns immer wieder kritische, konstruktive Rückmeldungen gegeben. Neben all deinen Verpflichtungen hast du dir auch Zeit genommen für unsere Strategie-Tagungen und deinen Beitrag zur zukünftigen Ausrichtung unserer Stiftung geleistet.
In den letzten Jahren ist nicht nur im Lukashaus viel passiert, auch in deinem Leben sind neue Verpflichtungen und Herausforderungen dazu gekommen. Die vermehrte berufsbedingte, oft kurzfristig anberaumte Auslandpräsenz machte die Teilnahme an den Stiftungsratsterminen zunehmend schwieriger. Wir verstehen deinen Wunsch, aus dem Stiftungsrat zurückzutreten, denn du bist kein Mensch, der halbe Sachen macht.
In unserem ersten Gespräch hast du mir gesagt, dass du dich als Stiftungsrat zur Verfügung stellst, weil du der Gesellschaft etwas zurückgeben möchtest. Das ist dir in den acht Jahren wahrlich gelungen. Dafür danke ich dir im Namen der ganzen Lukashaus-Familie herzlich.
Und wer weiss, vielleicht fliegst du ja mit dem Helikopter wieder mal ein, einen Landeplatz würden wir dir schon organisieren …
Alles Gute für dich und deine Lieben wünscht dir im Namen des Stiftungsrats
Barbara Dürr
Präsidentin Stiftungsrat